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Tagebuch einer depressiven Teeniemutter

Hey Ich möchte nun auch mal bloggen... ^.* "Am Besten, wäre es, wenn Sie anfangen ein Tagebuch zu schreiben." Hat mein Psychologe gesagt Wahrscheinlich bin ich nicht die Einzige, die deshalb hier ist?! Das ist die heutige Welt und jeder will irgendwie dazu beitragen... Was soll ich sagen, wenn ich ehrlich bin habe ich mir keine Tips durchgelesen, um einen "perfekten Blog" zu schreiben. . :-/ Ich denke ich erzähl einfach mal ein bisschen von mir und meinem Leben. Ich bin eine 25 Jahre junge Frau. Wohne in einer kleinen Stadt im Osten von Deutschland. Ich arbeite in einem ziemlich großen deutschlandweit bekannten Warenhaus, als Verkäuferin und hoffe, dass ich bald eine Schulung zur Erstkraft bekomme. Naja, wie jeder Andere Arbeitnehmer bin auch ich nicht immer zufrieden mit meinem Arbeitgeber ABER Ich Liebe meinen Beruf! Alles, was ich dort mache, mache ich mit voller Leidenschaft. Die größte Zuneigung und Liebe widme ich aber meinem 8-jährigen Sohn 💞 Momentan ist das alles, aber nicht so einfach für meine Familie mich.. Ich habe Depression und es nervt mich echt nur noch! Ich ertrage diese schlechte Laune nicht mehr! Manchmal trau ich mich gar nicht, dass meinem Freund zu sagen, dass ich mich innerlich schon wieder so angespannt fühle.. Ich weiß nicht, ob er das verstehen kann beziehungsweise noch nachvollziehen kann. Ich muss dazu sagen, er ist in einer sehr geordneten Familie aufgewachsen und hatte ein sehr behütetes Elternhaus. Ich dagegen bin in einer Großfamilie aufgewachsen und meine alleinerziehende Mutter hatte sehr starke depressive Phasen, das heisst, dass wir alle 5 Kinder in psychologischer Behandlung waren/sind. Ich habe nie geglaubt, dass man psychische Probleme auf andere übertragen kann, aber mir wurde es quasi anerzogen. Es fing alles vor ungefähr zwei Jahren an mit Angstzuständen und Panikattacken. Ich dachte immer, dass ich das auch ohne einen Arzt hinbekomme.. Bis ich im Krankenhaus gelandet bin mit 180 Puls Panikattacke in der Notaufnahme. Das Ende vom Lied, ich nehme nun Betablocker und bin regelmäßig beim Kardiologen, weil die Ärzte im Krankenhaus nicht geglaubt haben, dass das Panikattacken sein können.. Naja normale Mediziner glauben eh nur an organische Ursachen.. Nur, das, was sie gelernt haben aus Büchern und vorallem gleich mit Tabletten vollpumpen, aber die helfen, dass das Herz nicht immer gleich so schnell schlägt. .. Es ging mir jetzt wirklich wieder richtig gut,großer dank an meinen Psychologen. Ein paar Sitzungen und viel Gerede meinerseits und ich wollte wieder aufstehen und Leben, vorallem mein Leben genießen. Naja nun geht es mir seit Ende April wieder schlechter.. Ich habe letztes Jahr eine Abtreibungstablette genommen ... Jaaaa Asche auf mein Haupt.. Ich habe es getan, weil ich einfach an mich und meine Zukunft gedacht habe 3 Tage bevor ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, habe ich eine Probebetrieb angefangen für meine 1. Beförderung. Ich habe mich mit 15 Jahren für meinen Sohn entschieden und es keine Sekunde bereut, aber jetzt wollt ich mich für mein Leben und meinen Weg entscheiden. Es klingt hart, aber ich bin der Meinung auch Frauen sollten Karriere machen dürfen. Mein Kind ist nun schon aus dem Gröbsten raus und sehr selbstständig und ich habe ein bisschen mehr Zeit für mich. Ende April wäre der Termin gewesen und seit dem Tag ist irgendwie ein komisches Gefühl tief in mir.. Diese Eiseskälte mit der ich diese Entscheidung getroffen habe war auf einmal weg und hat mir Angst gemacht.. gerade läuft bei mir nebenbei VON mit dem Tauschkonzert von Xavier Naidoo. Heute ist der Abend an dem Alle Songs von Andreas Bourani singen und Yvonne Catterfeld hat mich eben mit dem Song "HEY" umgehauen.. Gut ich muss jetzt wirklich ins Bett und versuchen zu schlafen.. BYE PS. Den Titel habe ich gewählt, weil ich denke, dass das genau das ist, was Deutschland lesen will... Es ist nicht interessant, wenn etwas gut ist, sonder viel interessanter, wenn etwas nicht so gut ist!
1.6.15 01:29
 


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